Qigong

Die chinesische traditionelle Medizin wird in den letzten Jahren immer populärer in den westlichen Ländern, da zahlreiche Behandlungen und Techniken genauso gute Effekte erzielen wie die herkömmliche pharmazeutische Medizin der westlichen Länder und manchmal sogar besser fasst. Stressabbau und gleichzeitiger, sanfter Muskelaufbau wie in der Meditation und Yoga werden immer beliebter und die chinesische Praktika von Qigong findet immer mehr Anhänger.

Qigong ist eine sanfte, meditative Bewegungstechnik, die dabei hilft, Stress abzubauen, Muskeln aufzubauen und mehr Flexibilität zu geben und dabei den Blutkreislauf in Schwung bringt. Viele der Qigong-Übungen brauchen nicht einmal große Bewegungen und können sogar von Behinderten vollzogen werden. Millionen von Chinesen praktizieren jeden Tag in öffentlichen Parks oder zuhause Qigong, um in Form zu bleiben. Viele Qigong-Techniken nutzen Positionen, um bestimmte Muskelgruppen zu stretchen, dazu wird tief und langsam geatmet.

Tiefes, gleichmäßiges Atmen ist ein sehr effektiver Stresskiller und regt außerdem noch den Blutkreislauf an. Das sanfte Muskeldehnen hilft, Schmerzen und Schwäche entgegenzuwirken und gibt mehr Flexibilität. Den Tag mit Qigong zu beginnen hat viele Vorteile: die Schwere der Nacht geht, der Metabolismus wird angeregt, die Muskel kommen in Bewegung und der Kreislauf geht schon auf Hochtouren, um den Tag mit Kraft und Ruhe zu begegnen.

Am besten lernt man Qigong mit einem Qigong Experten. Viele chinesische Ärzte bieten auch die Lehre des Qigong neben Heilkräutern, Akupunktur oder Massage an. In Gesundheitskliniken und Sportvereinen gibt es immer mehr Lehrer, die diese Techniken lehren. Doch viele haben nur ein Grundwissen dieser Techniken. Um einen besseren Einstieg und mehr Erfolg zu haben, ist ein richtiger Qigong-Lehrer unumgänglich, denn nur mit ihm lernt man auch die korrekten Atemtechniken.