Chinesische Medizin und der Konfuzianismus

Die chinesische Medizin und der Konfuzianismus sind die Balance zwischen ethischen Prinzipien und der Moral. Konfuzius Schriften basieren darauf, dass der Mensch moralisch einwandfrei sein sollte. In der chinesischen sowie tibetischen Medizin ist der Einfluss seiner Lehren sehr deutlich. Seine Prinzipien stehen als Standard der Praxis. Der Mediziner muss ehrlich sein und nach bestem Wissen das Problem lösen. Das bedeutet ein Verständnis von Leben, Korrektheit, Integrität und Reputation.

Für die chinesische und tibetische Medizin ist das System mehrerer Heilungstechniken wichtig, doch ausschlaggebend ist immer der moralische Aspekt. Konfuzius Prinzipien spielen eine zentrale Rolle in der Kreation und Entwicklung der altehrwürdigen medizinischen Ethiken. Geistiges Wissen und Kultur sind der Leitfaden für diese Medizin. Moralische Instruktion, praktische Anwendung und Evolution sollten in der Lehre der Medizin einheitlich unterrichtet werden, so dass sie ganz natürlich sind.

Konfuzius sah den Menschen als Teil eines Ganzen, nicht als einzelne Personen. Ihm zufolge war Tien Ming, der Himmel, der über alle natürlichen Phänomene herrschte. Diese philosophischen Doktrinen können auf alles angewendet werden, auf Gesundheit, Krankheit, Leben, Tod, Reichtum und Armut. Seit Jahrzehnten sind seine Lehren die Basis allen Denkens in den chinesischen Weisheiten.

Konfuzius schließt vier Schlüssel-Aspekte in seine Lehren der Medizin:

- Alle Patienten sollten gleich behandelt werden.
- Die Leistungen der einzelnen Personen bewerten und sie in theoretische, moralische Prinzipien bemessen.
- Ein gutes Patient-Arzt-Verhältnis führen
- Sich auf die traditionelle chinesische Medizin und deren Ethiken verlassen.

Diese Moral kann man für die äußere sowie innere Welt anwenden und dem Fortschritt der modernen Medizin anpassen.