Chinesische Massage
In der chinesischen Medizin werden meist mehrere Behandlungsformen gleichzeitig eingesetzt. Beispielsweise Verhaltensänderung, Ernährungsumstellung und Übungen, und manches Mal werden Akupunktur, Moxibustion, Schröpfen, Heilkräuter und Massagen verordnet. Von all diesen Methoden ist die Massage die am beliebtesten und wird ganz besonders in der westlichen Welt immer wieder gerne genommen. Massagen sind sehr entspannend und können leicht viele Probleme und Krankheitspunkte lösen.
Die chinesische Massage gibt es seit mindestens 4.000 Jahren. Eines der ersten chinesischen Medizinbücher beschreibt die Praktiken der Massage ausführlich. Genauso wie die Formen der Akupunktur oder des Schröpfens soll die Massage den Energiefluss des Qi wieder zum fließen bringen.
Es gibt mehrere gute Eigenschaften der chinesischen Massage:
-Lösungen von Verklebungen und Narben
-Senkung von Pulsfrequenz und Blutdruck
-Schmerzlinderung
-Haltungsverbesserung
-Bessere Flexibilität (besonders in den Gelenken)
-Behandlung von Verdauungsproblemen
-Lokale Steigerung der Durchblutung
-Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
-Verbesserung des Zellstoffwechsels
-Einwirkung auf innere Organe über Reflexbögen
-Stimulation des Immunsystems
-Erholung von Sportverletzungen
-Entspannung von Haut und Bindegewebe
-Wiederbelebung von Körper und Geist
Verschiedene Formen der chinesischen Massage sind:
-Tui Na: Es ist die am meisten gängige Massageform heute. Sie ist eine tiefe, sich wiederholende Massage in bestimmten Punkten ( beispielsweise die Gelenke) und weitet sich nicht auf den ganzen Körper aus. Tui Na wird oft bei Sportverletzungen genutzt.
-An Mo: Genauso wie die Tui Na ist diese Massage tief und repetitiv, doch wird sie auf den gesamten Körper ausgeweitet.
-Dian Xue: Diese Massageform nennt man auch Akupressur. Genauso wie bei der Akupunktur werden hier bestimmte Punkte behandelt, doch statt Nadeln zu nutzen, übt man mit den Fingern an eben den Punkten Druck aus.

